Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung oder auch Einäscherung wird der Verstorbene in einem Krematorium verbrannt. Daher wird die Verbrennung auch Kremation genannt. Die Kremation ist die Voraussetzung für weitere Bestattungsarten, wie etwa die Seebestattung oder die Verstreuung. Bei der Feuerbestattung wird die übrig gebliebene Asche zur Bestattung in eine Urne gefüllt. Die Asche kann anschließend auf einem Friedhof beigesetzt werden. Dabei kann als Grabstätte entweder ein Erdgrab, ein Kolumbarium, oder eine Urnenstele gewählt werden.

 

 

 

 

Voraussetzung für die Feuerbestattung

Vor der Verbrennung des Verstorbenen darf kein Zweifel an der Identität des Toten und der Todesursache bestehen. Der Grund dafür ist, dass der Verstorbene nach der Einäscherung nicht mehr untersucht werden kann. Daher erfolgt vor jeder Kremation eine zweite Leichenschau, die durch einen Amtsarzt oder Rechtsmediziner vorgenommen wird. Bei der Erdbestattung ist die zweite Leichenschau nicht notwendig. Durch die zusätzliche Leichenschau im Rahmen der Einäscherung entstehen weitere Kosten.

 

Urnengrab

Ein Urnengrab ist ein Erdgrab für die Asche eines Verstorbenen. Dazu muss der Leichnam zuvor in einem Krematorium eingeäschert werden. Bei Urnengräbern unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen: Es gibt Einzelgräber, die in der Regel mit einem Gedenkstein oder einer Gedenktafel versehen sind, auf dem der Name des Verstorbenen steht. Ebenso ist die Beisetzung in anonymen Urnengräbern möglich, bei der es am Urnengrab keinen Hinweis auf den Verstorbenen gibt. Urnen-Gemeinschaftsgräber werden mit einem gemeinschaftlichen Grabplatte versehen. Weiterhin können Urnengräber auch als Reihengrab angelegt werden.

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